Zwischenfrüchte als „Grüne Brücke“ für Virosen und Pilzkrankheiten vermeiden
Zu den Nachteilen von Zwischenfrüchten gehört die Übertragung von Krankheiten, z.B. von Virosen, wenn Getreide als Durchwuchs oder als Ansaat (z.B. als Rauhafer) in der Zwischenfrucht steht, oder von Ramularia, Netzflecken oder Rhynchosporium, die ausgehend vom Gerstendurchwuchs in der Zwischenfrucht Primärinfektionen in der benachbarten Gerste auslösen können.
Ein vergleichbares Risiko besteht für den Raps, wenn Ausfallraps in der Zwischenfrucht dominiert bzw. Kreuzblütler als Zwischenfrucht ausgesät werden. Lässt sich Rapsdurchwuchs in der Zwischenfrucht nicht verhindern, müssen in Fruchtfolgen mit mehr als 20 % Rapsanteil (z.B. Raps-WW-Mais) Kreuzblütler als. . .






