Versiegelung (NAV)
Die Versiegelung mit Metamitron ist notwendig, um die Spätverunkrautung mit Gänsefuß, Melden, Franzosenkraut, Nachtschatten oder Amarant zu verhindern.
In Summe aller Spritzungen werden in der Spritzfolge in Abhängigkeit von Bodenart und Bodenfeuchte insgesamt 2.500 bis 3.500 g/ha Metamitron eingesetzt. Je schwerer und je trockener ein Boden, desto höher muss die Metamitron-Menge für die Versiegelung gewählt werden.
Mit dem Metamitron kann bei der Versiegelung auch der zweite Teil der Spectrum-Menge ausgebracht werden, falls mit spät auflaufenden Hirsen zu rechnen ist. Im letzten Jahr fanden die Versiegelungsmaßnahmen meist unter trockenen Bedingungen statt. Das Spectrum unterstützte aufgrund seiner hohen Wasserlöslichkeit unter trockenen Bedingungen auch die Wirkung gegen Melden.
Zusätzlich sind 100 g/ha EFS sinnvoll, wenn Bingelkraut, Amarant oder Klettenlabkraut auftreten und in der NAK3 die EFS-Menge aufgrund des Zusatzes von Spectrum reduziert werden musste.
Bilden Raps und Knöteriche nach wie vor ein Problem, müssen. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


