In Rapsfruchtfolgen war das Triflusulfuron bis zum Vorjahr ein wichtiger Baustein und sicherte die Wirkung der Herbizidmischungen z.B. gegen Amarant, Bingelkraut, Hundspetersilie, Kamille und Vogelknöterich ab. Die Unkrautbekämpfung wird damit in den herkömmlichen Zuckerrübensorten im Vergleich zu anderen Kulturen nochmals aufwändiger und herausfordernder. Damit kommt der korrekten Terminierung der Maßnahmen nochmals eine größere Bedeutung zu: Der weite Reihenabstand, die geringe Pflanzenzahl pro Quadratmeter und die verhaltene Jugendentwicklung machen die Rüben anfällig für die Konkurrenz durch Unkräuter. Hohe Unkrautkonkurrenz führt zu starken Ertragsdepressionen. Damit ist die Bekämpfung der Unkräuter eine entscheidende Stellschraube zur Sicherung hoher Rübenerträge. Um eine angepasste Strategie fahren zu können, muss das Unkrautspektrum auf dem Schlag bekannt sein. Des Weiteren laufen die Unkräuter unterschiedlich auf, was für den Zeitpunkt der Herbizidmaßnahmen entscheidend ist: Weißer Gänsefuß läuft beispielsweise nach 120 – 150. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


