Schnecken Die feuchte Witterung im vergangenen Jahr begünstigte die Vermehrung von Schnecken. Deshalb ist auch in diesem Frühjahr abgesehen von den Braunen Wegschnecken mit einem verstärkten Auftreten von Ackerschnecken zu rechnen. Vor allem in Süddeutschland sind die Böden aktuell noch feucht genug für ein massenhaftes Auftreten von Schnecken in den Sommerungen. Gefährdet sind Rüben im Keimblattstadium und kurz vor dem Auflaufen. Zur Kontrolle des Befalls legen Sie nach der Saat am besten Schneckenfolien oder mit Bier getränkte Jutesäcke aus. Unter den Säcken wird Metaldehyd-haltiges Schneckenkorn verteilt, damit die Schnecken schleimen und die Spuren zu erkennen sind. Die Schadschwelle liegt bei 2 Schnecken pro Quadratmeter, also reicht bereits eine Schnecke unter einem Jutesack für die Bekämpfung aus. Es ist ratsam, sowohl den Randbefall aber auch das Auftreten von Schnecken auf klutigen und feuchten Stellen im Schlag zu überwachen. Treten nur Braune Wegschnecken auf, reicht eine Randbehandlung. Entdecken Sie Genetzte Ackerschnecken. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


