Mit welchem Landwirt Sie über das Rübenjahr 2024 sprechen, das Fazit fällt sehr unterschiedlich aus. Noch nie waren die Ertragsunterschiede größer als in diesem Jahr. Die Bandbreite der Erträge reicht von katastrophalen 20t/ha bis zu noch nie da gewesenen 130 t/ha. Selbst bei Landwirten innerhalb einer Gemarkung können die Ertragsunterschiede 40 t/ha betragen. Doch wie kam es dazu und was können wir aus diesem höchst interessanten Jahr für den Rübenanbau lernen? Dazu muss man den Entwicklungsverlauf noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Bodenstruktur Unterschiede fallen bereits bei der Bodenbearbeitung und der Etablierung der Zwischenfrüchte im Sommer 2023 ins Auge. Wem es trotz der verbreitet nassen Bedingungen gelungen war, mit Hilfe der Bodenbearbeitung eine gute Bodenstruktur zu schaffen und diese durch einen homogenen Zwischenfrucht-Bestand zu stabilisieren, hatte einen entscheidenden Vorteil. Denn im Winter und Frühjahr konnte sich die Struktur aufgrund des vielen Regens nicht mehr verbessern. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


