Die Rübe nimmt anfangs (Nitrat-) Stickstoff vorwiegend mit dem Massenfluss, proportional zur Verdunstung auf. Dazu ist eine ausreichende N-Konzentration im Bodenwasser erforderlich. Diese wird durch frühe N-Düngung, auch mit Harnstoff, vor der Saat abgesichert. Stabilisierter Harnstoff sollte dazu mindestens vier Wochen vor der Saat gestreut werden.
Die Zuckerrübe benötigt die Hauptmasse an Stickstoff zwischen Feldaufgang bis zur Tageslängenwende (Ende Juni). Bis zum sekundären Dickenwachstum korreliert das Blattwachstum positiv mit dem Wachstum von Hypokotyl und Wurzeln der Rübe.
Die Wurzeln der Zuckerrübe setzen dort an, wo sich die Rübe verjüngt. Deshalb nimmt die Zuckerrübe Nährstoffe vorwiegend aus der Schicht zwischen 10 und 25 cm unter der Bodenoberfläche auf.
Die Wirkung des nach der Saat obenauf gestreuten Stickstoffs ist auf Standorten mit hoher Sorptionskapazität und Frühjahrstrockenheit zu unsicher.
Risiko der N-Kopfdüngung nach der Saat: In Jahren mit Frühjahrstrockenheit hat der Dünger-Stickstoff erst wieder bei voller Wassersättigung der Krume. . .
Fulda – Vortragsveranstaltung am 18. November – Einladung und Programm
Schädlinge gefährden den Ackerbau - Ist der Kipppunkt erreicht?









