Zuckerrübe – Anschlussspritzung Cercospora

Juli 31, 2026 | Fungizide, Grünes Info 2026, Zuckerrüben, Zuckerrübenkrankheiten

Im Süden ist in einigen Regionen die T1-Spritzung gegen Cercospora erst erfolgt oder war aufgrund des geringen Krankheitsdrucks bislang nicht notwendig. In anderen Teilen Deutschlands, so im Norden oder Osten sieht die Cercospora-Situation dagegen anders aus. Wo regelmäßig Gewitter und Regenfälle nieder gingen, boten hohe Temperaturen ideale Bedingung für die Entwicklung von Cercospora.
Deshalb müssen dort die Spritzabstände eingehalten und gut wirkende Mittel eingesetzt werden. Auch in Sorten mit guter Cercospora-Toleranz darf der Spritzabstand bei hohem und ständigem Befallsdruck durch Regen und Tau nicht weiter als 18 – 21 Tage sein. Allerdings ist ein Prothioconazol-haltiges Mittel für eine gute Stoppwirkung notwendig, wenn der Zeitraum ausgereizt wurde.
Soll Mefentrifluconazol (im Diadem) gespritzt werden, muss der Spritzabstand um zwei bis drei Tage enger gehalten werden oder es müssen 125 – 140 g/ha Prothioconazol hinzugemischt werden. Wie bei der Ramularia-Bekämpfung in der Wintergerste ergänzen sich auch gegen Cercospora Prothioconazol. . .

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