Die zu Schossbeginn gezogenen Pflanzenanalysen wiesen in den letzten Jahren mit zunehmender Tendenz eine Unterversorgung mit Zink aus. Davon betroffen sind nicht nur stark sandige Diluvialstandorte mit von Haus aus geringer Versorgung oder Standorte mit hohen pH-Werten (über 7) bzw. Standorte mit hohen P-Gehalten im Boden, sondern auch Böden mit „normalen“ Eigenschaften und bislang als ausreichend eingestuften Gehalten im Boden. Ein Grund für die Häufung von Zink- und generell von Spurenelementmangel ist sicherlich, dass in den letzten 30 Jahren durch die Ernten Spurenelemente entzogen, aber keine Spurenelemente in größeren Mengen zugeführt werden. Das Getreidekorn enthält ca. 30 mg Zn je kg bzw. 30 g je t Ertrag (LKV Sachsen, 2024). Mit 9 t/ha werden also 270g Zink abgefahren. Das hört sich nach wenig an, aber sind 8 kg/ha in 30 Jahren bzw. das entspricht etwa 2 ppm Zn im Boden. Ein „normaler“ Boden enthielt im Jahr. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


