Zwei Drittel des in Deutschland produzierten Weizens werden als Backweizen vermarktet bzw. gehen in den Export. Für die Vermarktung müssen Mindestanforderungen eingehalten werden. Auch wenn neue Weizensorten (Asory, Foxx, LG Initial, RGT Kreation, u.a.) mit geringen Rohproteingehalten ein gutes Eigenbackverhalten aufweisen, bleibt dennoch der Rohproteingehalt das entscheidende Kriterium für die Einstufung und Bezahlung des Weizens. Standen für den Landwirt bislang vorwiegend die Ertragsleistung und agronomische Faktoren im Vordergrund, werden wir in Zukunft bei der Sortenwahl stärker auch den erreichbaren Proteingehalt unter restriktiven Bedingungen bei der Düngung berücksichtigen müssen. Dies gilt umso mehr, als sich bereits nach wenigen Jahren abzeichnet, dass immer weniger Stickstoff aus dem Boden nachgeliefert wird. Als Maßstab für die Beurteilung der Leistung einer Sorte bietet sich deshalb der Proteinertrag an, der sich aus Kornertrag und Proteingehalt errechnen lässt: Kornertrag (dt/ha) x Proteingehalt (%) x 0,85 (% TM im Korn) = Proteinertrag (kg/ha); z.B. 100 dt. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


