Über Fahnenblatt und Ähre kann der Weizen bis zu 10 kg/ha Stickstoff (= 30 l AHL) aufnehmen, damit können maximal 60 kg/ha Rohprotein produziert werden, das sind 5 % mehr Eiweißmenge im Korn bzw. ein um 0,7 % höherer Eiweißgehalt. Mehr als 10 kg N je ha auf die Ähre auf einmal zu düngen, bringt keinen Vorteil. Dagegen wirkt sich eine Mehrfach-Ährendüngung im Abstand von 4 bis 5 Tagen positiv aus.
Im Schnitt stieg der Proteingehalt im Weizen in unseren Versuchen durch die einmalige Ähren-Düngung um 0,3 bis 0,7 %. Der Anstieg des Proteingehaltes war höher, wenn die Ährendüngung erst 10 bis 14 Tage nach der Blüte erfolgte. Eine frühere Düngung wirkte sich dagegen positiv auf den Ertrag aus. Durch den Verdünnungseffekt fiel der Anstieg des Eiweißgehaltes dadurch geringer aus.
Der Zusatz von 2 kg/ha Spritz-SSA (Pulver) sichert die Proteinbildung ab, ebenso die Zumischung von. . .
Fulda – Vortragsveranstaltung am 18. November – Einladung und Programm
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