Die allerersten Meldungen mit 10 bis 15 dt/ha Rapsertrag waren alarmierend. Inzwischen pendeln sich die Erträge zwischen 25 und 35 dt/ha ein. Ob in den Spätdruschgebieten deutlich höhere Erträge erreicht werden, ist fraglich. Ursache für die bescheidenen, um nicht zu sagen katastrophalen Erträge, sind einmal Pflanzen- und Schotenausfälle durch Schädlinge wie Erdfloh oder Kohltriebrüssler, späte Nachtfröste, die zum Schotenabort führten, aber auch die Bekörnung in den Schoten dezimierten und die Hitze ab Mitte Juni, die eine Kompensation der Kornverluste über das TKG unterband.
Aus diesem Grund suchen einige Landwirte nach Alternativen für den Raps, der inzwischen durch die Kosten für Herbizide und Insektizide zu einer wahrhaft teuren, vor allem aber auch intensiven Kultur geworden ist, die einiges mehr als andere Früchte an Überfahrten zum Schutz der Kultur erfordert.
Abgesehen vom immer noch hohen Deckungsbeitrag für eine Mähdruschfrucht bietet der **Raps eine Reihe von Vorteilen**:
* einzige, ertragssichere Winter-Blattfrucht. . .



