In früh schossenden bis Ende September (im Rheinland bis 10. Oktober) gesäten Weizensorten (u.a. Chevignon, Complice, Julie, Kashmir, Lemmy, Rubisco) sind die untersten Knoten bereits im Abheben und drohen länger zu werden. Lange untere Internodien und infolge der geringen Strahlung weiches Gewebe erhöhen das Lagerrisiko. Damit ist in allen bis 10. Oktober aufgelaufenen Beständen zu rechnen. Gleichzeitig setzt die Triebreduktion ein.
In diesem Fall ist es angebracht, mit einer Trinexapac-Spritzung die unteren Knoten zu festigen, sobald das 1. Internodium 3 bis 4 cm lang ist, das 2. Internodium etwa 1 cm.
Vorwiegend auf mit Steinen durchsetzten, sandigen, lockeren Standorten mit hohen pH-Werten zeichnet sich in den früh aufgelaufenen Beständen auch Mangan-Mangel ab. Dieser verstärkt wiederum die Triebreduktion. Die früh schossenden Bestände laufen dann Gefahr zu dünn zu werden. Deshalb sollte die 2. N-Gabe (zum Schossen) in diesen Beständen in den nächsten Tagen ausgebracht werden, insbesondere. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


