Früh gesäte Wintergetreidebestände, vor dem 20.10. aufgelaufene Wintergerste und Weizensorten waren schon im Herbst stark mit Mehltau befallen. Auf den abgestorbenen Blättern sind noch braungraue Pusteln zu finden. Haben diese keine schwarzen Punkte, sind die Pusteln abgestorben und verursachen keine Neuinfektionen. Schwarze Punkte auf den abgestorbenen Pusteln, die mit den Symptomen von S. tritici zu verwechseln sind, sind „Kleistothecien“, Dauersporen, die sich durch Kälte oder Trockenheit bilden und zum Überleben des Pilzes beitragen. Temperaturen über 12 °C und Regentropfen lassen diese Kleistothecien sporulieren und bewirken Neuinfektionen auf nassen Blättern. Ist das Blatt unter den grauen Mehltaupusteln dagegen noch grün, dann können frische, weiße Mehltaupusteln aus den befallenen Zellen entstehen und zu einer Verbreitung des Pilzes beitragen. Dazu reichen bei Temperaturen über 12 °C und dauernasse Blätter. Nach dem 20. Oktober aufgelaufene Bestände sind i.d.R. befallsfrei. Die Neuinfektion muss von außen kommen. Die Konidien werden über die Luft. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


