Lagerrisiko nordöstlich der Linie Emden – Dresden geringer als in den Vorjahren
Die kalten, häufiger auch frostigen Nächte im Herbst sorgten dafür, dass die Getreide-, auch die früh schossenden und früh gesäten Weizensorten, und auch die meisten Rapsbestände, bislang noch nicht abheben. Zudem bewirkte die hohe Strahlung der letzten Woche in ganz Deutschland eine Festigung des Gewebes. Somit ist das Lagerrisiko in diesem Frühjahr geringer als in den Vorjahren. Das kann sich durch feucht-milde Witterung im April/Mai noch ändern, ist aber eher unwahrscheinlich.
Bestandessicherung durch CCC bzw. Manipulator
In Beständen, die bis zum 20. März weniger als 500 kräftige Triebe (Pflanzen je m² x Triebe mit 4 und mehr Blättern) aufweisen, ist ein früher CCC- bzw. Manipulator-Einsatz evtl. in Kombination mit 0,8 – 1,0 l/ha Mn-Chelat oder 2 kg/ha Mn-Sulfat angebracht, um die Ährenzahl abzusichern. Durch die Trockenheit der letzten Wochen wurde Mangan. . .



