Die Wintergerste lag in diesem Jahr im Ertrag deutlich über den Vorjahren, erreichte auf Standorten im Norden sogar Spitzenerträge von über 130 dt/ha. Hohe Erträge resultierten aus der frühzeitigen Bestellung in den trockenen Boden, wenn in den Tagen danach kein stärkerer Regen folgte. Das war um den 20. September der Fall und im Norden und Westen auch noch Anfang Oktober, danach erst wieder Ende Oktober bis Anfang November.
Der Herbst 2024 war im Vergleich zum Vorjahr nicht übermäßig nass. In den Wintermonaten fiel in ganz Deutschland vergleichsweise wenig Regen. Der März war extrem trocken, so dass schon eine Missernte zu befürchten war. Erst in der 2. Aprildekade setzten noch rechtzeitig Niederschläge ein, sodass die Bestände nicht übermäßig reduzierten und aufgrund der späteren guten Kornausbildung mit auffallend hohem HLG noch positiv überraschten. Die Mehrzahl der Gerstenbestände reifte goldgelb ab.
Mindererträge wurden erzielt, wenn die Gerstenbestände auf Böden mit geringer Wasserspeicherung. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


