Das nass-kalte Wetter mit zwischenzeitlich sonnigen Abschnitten begünstigt vor allem im Süden die Ausbreitung von Ramularia. Eine Fungizidspritzung sollte gegen Ende der Schlechtwetter- bzw. zu Beginn der Schönwetterphase erfolgen. Spiroxamine in höheren Mengen greifen das Gewebe an. Auch Spritzungen mit aggressiv formulierten Wachstumsreglern sollten möglichst nicht am Morgen unmittelbar nach dem Tau erfolgen, sondern besser erst in den Nachmittagsstunden. Spritzflecken werden mit 0,12 l/ha Break thru oder 0,2 l/ha Silwet vermieden, die einen Spritzfilm auf dem Blatt statt Spritztropfen bewirken. Bekämpfung von Ramularia In Deutschland wurden zur Bekämpfung von Ramularia Folpan und Amistar Max mit dem Wirkstoff Folpet zugelassen. Folpan muss immer zusammen mit einem anderen Mittel eingesetzt werden, das entweder Prothioconazol oder Mefentrifluconazol enthält. Die Wirkung der Pyrazol-Carboxamide (Bixafen, Benzovindiflupyr = Solatenol, Fluxapyroxad) wird durch die Resistenz-Entwicklung eingeschränkt. Die Zumischung von Carboxamiden bzw. Strobilurinen ist trotzdem sinnvoll, um die Ethylen-Wirkung hinauszuzögern. Mit. . .
Fulda – Vortragsveranstaltung am 18. November – Einladung und Programm
Schädlinge gefährden den Ackerbau - Ist der Kipppunkt erreicht?









