Die erste Wintergerste beginnt das Fahnenblatt zu schieben. Kalte Nächte und häufig strahlungsreiche Witterung der letzten Wochen haben das vegetative Wachstum vor allem der Wintergerste und des Roggens gebremst und zu einer Festigung des Gewebes beigetragen. Allerdings hat das kalte Wetter auch dazu beigetragen, dass die Bestände dichter geblieben sind. Zudem ist mit dem Anstieg der Temperaturen und später einsetzenden Regen mit einem starken Stickstoffschub aus dem Boden zu rechnen, der das Lagerrisiko verstärken wird.
Wann kann auf die Einkürzung im Fahnenblatt verzichtet werden?
Geringe Bodenfeuchte in der Krume: Der Boden ist unter der Bodenoberfläche kaum dunkler als die Bodenoberfläche und rieselt trocken aus der Hand bzw. besteht aus trockenen Kumpen.
Der Halm ist bis zum 3. Knoten (hochgeschobener Bestockungsknoten zählt dabei nicht mit!) kürzer als 25 cm.
Das unterste Internodium ist fest. Man muss die Messerspitze mit Kraftaufwand in den Halm stechen.
Der Bestand lässt weniger als 450 (mehrzeilige. . .



