Wozu brauchen die Pflanzen Spurenelemente?
Spurenelemente kommen „in Spuren“ von 0,5 bis 100 ppm in der Trockensubstanz der Pflanzen vor. Auf den Hektar bezogen sind es einige wenige bis mehrere hundert Gramm. Im Vergleich dazu werden Makroelemente in einer Menge von 20 bis 300 kg pro Hektar bzw. 0,2 bis 5 Prozent der Trockensubstanz benötigt. Spurenelemente sind essenzielle Bestandteile von Enzymen, Hormonen und Proteinen oder regeln wie das Bor Prozessabläufe in der Pflanze. Der Mangel von wenigen Gramm an Spurenelementen kann deshalb gravierende Auswirkungen haben. Wenn die Pflanze z.B. zu wenig Bor hat, wirkt sich das auf deren Organismus ähnlich aus, wie das Vertauschen des Plus- und Minuspols an der Batterie. Das Auto läuft nicht, auch wenn der Tank (mit Stickstoff und anderen Nährstoffen)bis zum Anschlag gefüllt ist.
Spurenelemente wirken sich
auf den Elektronenhaushalt der Pflanze (z.B. Mangan, Eisen, Bor) aus.
Bilden Zentralatome in Proteinen. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


