In den Nmin-Untersuchungen werden z.T. überraschend hohe Nmin-Werte ausgewiesen, die sich auch in der Nachuntersuchung bestätigten, also nicht auf warm gewordene Proben zurückzuführen sind. Davon betroffen sind vor allem Lössstandortein Sachsen-Anhalt und Sachsen und Auenstandorte im Einzugsbereich von Lössstandorten, verstärkt Standorte mit organischer Düngung in den Vorjahren.
Von einigen dieser Standorte liegen KAK-Untersuchungen vor, die als vorherrschendes Tonmineral Illit mit einer NH4- Sättigung von 1 % der Austauschkapazität aufweisen.
In den Illiten werden Kalium und Ammonium in den Zwischenschichten fixiert, aus denen eine Freisetzung nur dann erfolgt, wenn diese Zwischenschichten durch Nässe bzw. H+-Ionen aufgeweitet werden.
Dann rutschen die in den Zwischenschichten fixierten K- und NH4+-Ionen heraus und gelangen in die Bodenlösung.
Trocknet der Boden wieder aus, schnappen sich die Tonminerale wieder einen Teil des Kaliums und Ammoniums aus der Bodenlösung und legen diese wieder fest.
Ein Teil des NH4 in der Bodenlösung wird. . .



