Nach der vergangenen Saison sind viel Partien negativ aufgefallen. Speisekartoffeln haben vermehrt Probleme mit Druckstellen, Beschädigungen oder Fäulnis. In der Verarbeitungsware sind schlechte Backfarben aktuell überregional ein großes Problem.
Häufig liegt die Ursache an einer überhöhten N-Konzentration in den Knollen. Ausreichende Feuchtigkeit in der gesamten Saison führten zu idealen Mineralisationsbedingungen. Durch die häufig bedeckte Witterung wurde zudem der N-Abbau in der Pflanze reduziert. Die daraus resultierende hohe N-Konzentration fällt aktuell in sehr vielen Knollennährstoffanalysen auf.
Daher gilt es, die N-Kalkulation zu Kartoffel genauer zu betrachten und die Nachlieferungen des Bodens besser mit einzubeziehen.
Wie viel Stickstoff braucht die Kartoffel?
Der Stickstoffbedarf der Kartoffel richtet sich nach dem Entzug durch die Knollen und dem Bedarf für die Ausbildung des Blattapparates. Dabei liegt der N-Entzug eines durchschnittlichen Kartoffelkrauts einer Speisekartoffel bei etwa 100 kg/N ha, für Verarbeitungskartoffeln bei 120 kg/N ha. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


