Das Anbaujahr 2025 war auch für den Silomais durch Witterungsextreme geprägt, die die Entwicklung der Bestände in mehreren Phasen maßgeblich bestimmten. Der anfangs tagsüber sehr warme April ermöglichte deutschlandweit frühe Saattermine unter nahezu idealen Bodenbedingungen. Diese Maisbestände konnten sich bis zum 2- bis 3-Blattstadium gut etablieren.
Kälte bremste den Mais aus
Darauf folgte jedoch eine ungewöhnlich lange Kältephase bis in die zweite Junidekade. Die Jugendentwicklung des Mais verlief deutlich langsamer, die Bestände blieben in der Entwicklung weit zurück. Andauernde Temperaturen unter 12 °C führen zu Chlorosen, violett verfärbten Blättern, langsamer Entwicklung sowie erhöhter Krankheitsanfälligkeit.
Niedrige Temperaturen in der frühen Jugend bremsten die Stoffwechselaktivität des Maises deutlich aus. Die Photosynthese-Enzyme arbeiteten eingeschränkt. Dadurch blieben sowohl die CO₂-Fixierung als auch der Chlorophyllaufbau und das Wurzelwachstum zurück. Gleichzeitig entstanden, verstärkt durch hohe UV-Strahlung, vermehrt aggressive Sauerstoffradikale, die die Zellmembranen schädigten. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


