Auch im Jahr 2023 haben wir die Folgen der Klimaveränderung eindrucksvoll erleben müssen. Die häufigen Niederschläge im April verzögerten das Pflanzen. Ein großer Teil der Kartoffeln wurde im Mai gepflanzt. Kartoffeln, die in der unbeständigen Phase gepflanzt wurden, litten unter schlechter Bodenstruktur, zu nassen Bedingungen und hatten durchweg Auflaufprobleme. Aber auch die oftmals intensiven Niederschläge unmittelbar nach dem Pflanzen beeinträchtigten die Bodenstruktur sehr stark. Im Juni lagen die Niederschläge deutschlandweit weit unter dem mehrjährigen Durchschnitt, bis auf einzelne lokal begrenzte Gewitterniederschläge.
In Kombination mit hohen Temperaturen und intensiver Einstrahlung war der Knollenansatz häufig schwach. Mit den (wieder-) einsetzenden Niederschlägen Mitte Juli und Anfang August stieg auch der Krankheitsdruck. Oftmals brachen erst in dieser Phase Primärinfektionen aus dem Pflanzgut aus. . .
Fulda – Vortragsveranstaltung am 18. November – Einladung und Programm
Schädlinge gefährden den Ackerbau - Ist der Kipppunkt erreicht?









