Der Roggen erwies sich in diesem Jahr als recht gesund. Häufiger auftretender Befall mit Schneeschimmel bzw. Rhynchosporium im Roggen nach Roggen konnte mit einer frühen Prothioconazol-Spritzung unter Kontrolle gehalten werden. Braunrost erforderte im September-Roggen verbreitet den frühen Einsatz von Tebuconazol, um den Befallsdruck zu mindern. Mehltau spielte trotz des häufigeren Auftretens im Herbst im Frühjahr kaum eine Rolle. Die Abschlussspritzung mit Fungiziden gegen späten Braunrostbefall sollte im Roggen in EC 59 zwischen dem 15. bis 22.05. erfolgen, bevor die ersten Staubbeutel erscheinen. Wird auf die Staubbeutel gespritzt, nimmt der Pollen Schaden, die Folge sind Schartigkeit und Mutterkorn. Mit Mutterkorn ist in diesem Jahr stärker zu rechnen, nachdem bereits gekeimte Sklerotien gefunden wurden. Gefährdet ist Roggen auf Schlägen, die vorjährigem Roggen oder Grünland bzw. nicht bewirtschafteten Grasflächen benachbart sind. Um die Verbreitung mit Mutterkorn (Honigtau) durch Insekten zu vermeiden, ist die Zumischung eines (Kontakt-) Insektizides (Pyrethroid) angebracht. Zur. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


