Der erste Zuflug von Stängelschädlingen erfolgte verbreitet zwischen dem 22. und 24. Februar. Dieser hielt sich aber in Grenzen, da die Bodentemperaturen selbst in den begünstigten Lagen kaum 6 °C erreichten, die für den Schlupf des Rapsstängelrüsslers notwendig sind. Angebracht war es, Insektizide gegen Rapserdflohlarven auszubringen, die sich aufgrund der Tagestemperaturen um 14 °C veranlasst fühlten, sich aus den Blattstielen auszubohren und neueinzubohren. Niedrige Bodentemperaturen regten auch in der Folgezeit Stängelschädlinge nicht zum Schlüpfen an, so dass in den Gelbschalen mit Ausnahme von Südhängen nur wenige Stängelschädlinge zu finden waren. Diese (meist Kohltriebrüssler) versteckten sich meist in den Knospen bzw. Blattachseln. Dadurch ist eine intensive Kontrolle der Rapspflanze dringend erforderlich. Wenn in mehr als 3 von 10 Rapspflanzen Stängelschädlinge zu finden sind, ist es angebracht gegen diese bis EC 51 mit Pyrethroiden vorzugehen. Vor EC 51 haben teil-systemische Wirkstoffe wie das Acetamiprid kaum Vorteile, weil kein Transport in die. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


