Mit der Aufteilung der N-Düngung zu Raps in eine Regenerationsdüngung (Startgabe = N1) und eine Ertragsdüngung zur Streckung (Knospenausbildung) können wir auf die unterschiedliche Bestandesentwicklung reagieren, auch wenn die Düngungstermine durch die Verwendung stabilisierter Dünger kurz aufeinander folgen. Ist der Stickstoff einmal ausgebracht, kann ein Zuviel nicht wieder weggekratzt werden.
Mit der Startgabe (N1) wird die Regeneration des Winterraps in Gang gebracht. Der N-Düngungsbedarf orientiert sich an der N-Aufnahme bis zur Streckung zuzüglich dem Rest-Stickstoff, der im Boden bleibt (Summe = N-Bedarf). Vom N-Bedarf wird der vor Winter aufgenommene, anrechenbare Stickstoff in den Rapspflanzen sowie der pflanzenverfügbare N-Vorrat (Nmin) im Boden abgezogen. Der bis zur Streckung ab dem Übergang in den Langtag mobilisierbare Stickstoff (Nmob) spielt für die Startgabe eine untergeordnete Rolle, wenn die Vegetation nicht schon im Februar in Gang kommt.
In diesem Jahr sind die unteren Blätter des Rapses vielfach abgefroren. Der in. . .










