Die Rapsbestände präsentieren sich in diesem Jahr je nach Aussaatdatum, Niederschlagsmenge und Schädlingsdruck sehr unterschiedlich. Im Norden stand zur Saat ausreichend Bodenfeuchte zur Verfügung. Die Bestände liefen zügig und gleichmäßig auf, der Erdflohdruck blieb bislang gering. Die Bestände sind entsprechend weit entwickelt. Zurück geblieben sind dagegen einzelne, nach der Saat verschlämmte Schläge. In Mitteldeutschland ist der Raps aufgrund der Trockenheit spät und verzettelt aufgelaufen, teilweise auch massiv durch den Rapserdfloh geschädigt worden. Im Süden sind die später gesäten Bestände zum Teil erst im 2-Blattstadium.
Wann erreicht der Raps das 6-Blattstadium?
Maßgeblich ist der Entwicklungsstand am 20. September zum Ende des Langtages. Bestände, die zu diesem Termin sechs und mehr Blätter voll ausgebildet haben, beginnen ab dem 8-Blattstadium Stängel zu bilden, die volle Streckung setzt ab dem 12-Blattstadium ein. Das betrifft in diesem Jahr vor allem. . .










