Die Rapsernte ist noch im Gange, die Erträge fallen teils sehr unterschiedlich aus. Teilweise liegt das an der Witterung (Spätfrost, Trockenheit und Hitze), auf vielen Standorten – vor allem im Osten und Nordosten – aber auch am starken Befall mit Schädlingen (Erdfloh, Stängelschädlinge und Schotenschädlinge). Schotenrüssler und Schotenmücke allein haben teilweise bereits zu Ertragsausfällen von bis zu einer halben Tonne geführt.
In den Gebieten, in denen alle diese Schädlinge aufgetreten sind, erreichen die Erträge kaum 3 t/ha. Das macht deutlich, wie groß das Problem im Raps sein kann.
Auffallend ist auch das starke Aufkommen von Erdflöhen sowie Schotenrüsslern im Erntegut in diesen Regionen. Tatsächlich korreliert sogar die Menge der Schädlinge negativ mit dem Ertrag. Damit in diesen Regionen der Rapsanbau noch erfolgreich bleibt, muss an jeder Stellschraube gedreht werden. Wenn ein Schädling wie zum Beispiel der Erdfloh erfolgreich bekämpft wurde, gibt es noch keine Entwarnung, denn man kann mit den Frühjahrsschädlingen. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


