Herbizide im Raps – Clomazone bei starker Belastung durch Kreuzblütler
- Voraussetzung: Clomazone-Anwendung ist zulässig (< 25 °C, Abstandsregelung)
- Bodenoberfläche muss feinkrümelig und gut rückverfestigt sein
- Klutige Böden und lockere Böden deshalb nach der Saat walzen
- Behandlung im VA bis 72 Std. nach der Saat (3. Tag)
- Zugabe von 20 bis 30 % AHL verringert Abdrift

Spritzfolge gegen Rauken – ohne Clomazone
Vorlage von Metazachlor oder Dimethachlor (+ Kornblume) im VA/Keimblatt des Rapses gegen Vogelmiere, Kamille, Ehrenpreis, Taubnessel, Windhalm, Hirtentäschel (nur VA).
+ Pendimethalin (nur VA) gegen Klatschmohn, Stiefmütterchen
Folgespritzung mit 0,35 l/ha Belkar (+0,2 l/ha Synero) ab 4-Blatt Raps


Ackerfuchsschwanz-Bekämpfung im Raps
VA
Bereits aufgelaufener AFU muss im VA mechanisch bekämpft bzw. mit Glyphosat herausgespritzt werden, damit er nicht zu groß wird.
- 400 g/ha Metazachlor (0,8 l/ha Fuego) gegen AFU im Keimen
NA
- 1,8 l/ha Focus Ultra + 1,0 l/ha Dash (AFU 2 bis 3 Blätter + Ausfallgetreide)
- 0,5 l/ha Select 240 + 1,0 l/ha Radiamix (AFU 3 bis 4 Blätter)
Aus Verträglichkeitsgründen ab Oktober keine Mischung von Select mit anderen PSM und maximal 0,5 l/ha Radiamix!
NAH
- 1,5 bis 1,75 l/ha Kerb Flo (Boden unter 10 °C).


Clomazone-Auflagen Herbst







