Bedingt durch die anhaltende Vegetationsruhe nordöstlich der Linie Emden – Dresden hob auch in Rapspflanzen mit 12 Blättern der Vegetationskegel nicht mehr als 3 cm ab. Ausnahmen blieben übersäte Bereiche, wo sich die Blätter im Herbst bereits berührten und die Pflanzen sich gegenseitig hochtrieben. Südöstlich dieser Linie ist die Streckung in den früh aufgelaufenen Beständen bereits in Gang gekommen.
Mit dem Übergang in den Langtag werden sich die Sprossachsen des Raps schnell strecken. Infolge der hohen Strahlung der letzten beiden Wochen ist das Gewebe in den meisten Rapsbeständen fest. Infolge der im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger Tage mit Wachstum im Kurztag ist das Lagerrisiko geringer. In den schwächer entwickelten Beständen steht mehr die Förderung der Verzweigung der Rapspflanzen im Vordergrund. . .



