Der Witterungsverlauf in den letzten 10 Wochen begünstigte den Befall mit Botrytis und Cylindrosporium im Raps sowie mit M. nivale (Schneeschimmel) und Typhula im Getreide. Auch mit stärkerem Auftreten von Rhynchosporium in Gerste und Roggen muss gerechnet werden.
Als erste Botrytis-Symptome bilden sich auf den Rapsblättern grauweiße, über das Blatt verteilte Blattflecken. Nach Nässe wird das Blatt mit dem grauen Pilzrasen überzogen. Ab Beginn der Streckung kann Botrytis auf den Spross übergreifen und bildet dort gelbe Läsionen, aus denen sich der graue Pilzrasen entwickelt.
Bei stärkerem Befall beginnen der Spross, später auch einzelne Seitenäste zu faulen. Die Besiedlung des Sprosses durch den Pilz erfolgt ausgehend von den älteren Blättern oder durch Eindringen in Stängelrisse.
In frostgeschädigten Rapsbeständen wird in Gebieten, in denen Botrytis schon in früheren Jahren in größerem Ausmaß aufgetreten ist, mit dem Ansteigen der Temperaturen über 10 °C der graue Pilzrasen von Botrytis im Bereich des Überganges. . .
Anbau von Winterackerbohne und Wintererbse
Anbau von Winterackerbohnen Winterackerbohnen nutzen die Winterfeuchte, blühen deutlich früher und reifen um 3 Wochen früher ab als die Sommerform. Deshalb leiden sie weniger unter der frühen Hitze im Juni. Bei ausreichenden Niederschlägen ab Mitte Mai und geringer...









