Bodenbearbeitung Durch die Starkniederschläge sind die Böden z.T. stark eingeschlämmt, d.h. auch Tonteilchen wurden verlagert. Schimmern sandig-schluffige Böden mit weniger als 15 % Ton nach Regen an der Oberfläche hellgrau oder glänzen gar silbrig bzw. hat sich über der Krumensohle eine dünne Schicht mit eingeschwemmter Erde gebildet (Spaten!), ist es angebracht vor Raps zu pflügen, um verlagerte Tonteilchen wieder hochzubringen. Das gilt vor allem für Böden mit zu niedrigen pH-Werten. Die Pflugtiefe muss aber der Bodenfeuchte angepasst werden bzw. die Bearbeitung darf im feuchten Boden nicht auf volle Krumentiefe erfolgen, um im kommenden Jahr die aktuell kaum zu vermeidende Schmiersohle unter den Scharen unterfahren zu können. Um Strohmatten zu vermeiden, sollte vor dem Pflügen das Stroh mit dem Grubber (oder zur Not auch mit der Scheibenegge) am besten in 2 Schritten, um keine Brocken zu produzieren, ca. 15 cm tief eingearbeitet werden. Nach jedem Bearbeitungsgang muss rückverfestigt. . .
Fulda – Vortragsveranstaltung am 18. November – Einladung und Programm
Schädlinge gefährden den Ackerbau - Ist der Kipppunkt erreicht?









