Nässe, Frost in der Blüte und geringe Strahlung beeinträchtigten die Ertragsleistung des Rapses: Die anhaltende Nässe verhinderte schon im Herbst und Winter die Wurzelentwicklung und bewirkte später den vorzeitigen Abbau von Feinwurzeln (+ Verringerung der Cytokinin-Produktion). Je mehr Niederschläge ab Ende Mai gefallen sind, umso schlechter sind die Erträge auf mittleren bis schweren Böden. Infolge des Frostes zu Blühbeginn bzw. während der Blüte begonnen viele Rapsbestände nur langsam zu stäuben. Der Raps roch, nachdem die ersten Blüten offen waren, kaum nach Raps, ein Hinweis dafür, dass die Pollen noch nicht befruchtungsfähig waren. Davon waren vor allem die Schoten am Haupt. . .
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