Grundsätzlich ist das P-Aneignungsvermögen der Kartoffel im Vergleich zu vielen Winterungen gut. Die Kartoffel wächst überwiegend bei warmen Bodentemperaturen, wodurch die P-Aufnahme begünstigt wird.
In der vergangenen Saison kam es bedingt durch die guten Pflanzbedingungen zu einer guten P-Aufnahme in der Jugendentwicklung. In der weiteren Entwicklung war ab Juli häufig ein zügiger Abfall der P-Versorgung festzustellen. Grund hierfür war neben der Trockenheit auch die gedüngte P-Menge oder in vielen Fällen deren Positionierung. Somit war der ertragsbegrenzende Faktor der Kartoffelproduktion in der Vergangenheit in vielen Fällen das Phosphat.
Wieso kommt es zu geringen P-Aufnahmen?
kühle Witterung in der Jugendentwicklung
schlechte Bodenstruktur
pH-Wert zu hoch
Position des P-Düngers (band, breit oder vor dem Pflug)
Wie kann die Verfügbarkeit gesteigert werden?
Bodenstruktur !!
punktuell saure Düngung (SSA breitflächig)
ein Teil des Phosphats im Band düngen
Ammoniumphosphat (DAP/MAP) bevorzugen
wo möglich, den P-Dünger. . .
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