Die Nässe im Herbst und Winter wirkt sich auf die Nährstoffversorgung der Pflanzen aus.
Durch die hohen Niederschlagsmengen über Winter sind auch auf schweren Standorten wasserlösliche, schwächer sorbierte Nährstoffe wie Nitrat, Schwefel, Kalzium, Magnesium in tiefere Schichten verlagert worden. Niedrige Nmin-Gehalte sind ein Hinweis, dass auch andere Nährstoffe verlagert wurden. Zudem bewirkte die Nässe eine Veränderung des Redoxpotentials und damit der Verfügbarkeit von Nährstoffen.
Pflanzenanalysen geben Auskunft über die aktuelle Versorgung der Pflanzen mit Makro- und Spurennährstoffen. Deshalb bietet es sich an, Getreide und Raps nach Beginn der Vegetation auf die aktuelle Nährstoffversorgung analysieren zu lassen.
Die Untersuchungsergebnisse liegen in gut aufgestellten Laboren nach 7 bis 9 Tagen vor. Dadurch bleibt noch Zeit, um im Bedarfsfall mit (Blatt-) Düngungsmaßnahmen reagieren zu können.
Für die Pflanzenanalysen sind 300 bis 500 g Probenmaterial (Frischmasse) notwendig. Bei der Probenahme ist darauf zu achten, dass die Blätter frei von Erdanhaftung und Staub sind. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


