Die Aufteilung der N-Düngung zu Mais ist angebracht bei hoher Ertragserwartung, wenn die Nachlieferung aus dem Boden den Aufnahmebedarf des Mais ab der Kornfüllung nicht decken kann. Das gilt generell auf Standorten mit eingeschränkter Nachlieferung ab Juli bis September infolge von geringem Nachlieferungspotential und auf auswaschungsgefährdeten Standorten.
Mit der Düngung vor der Saat und der Unterfußdüngung zusammen werden 60 % der Gesamtdüngung ausgebracht, der Rest ab dem 4- bis 8-Blattstadium als Alzon neo-N oder ab dem 6-Blattstadium als Piagran Pro bzw. Gülle mit Schleppschläuchen zwischen den Reihen.
Alzon neo-N und Piagran Pro sind Urease-stabilisierte Harnstoffdünger. Gülle muss aufgrund der Verätzungsgefahr durch Ammonium mit Schleppschläuchen zwischen den Reihen ausgebracht werden.Von Vorteil ist die Gülle-Einarbeitung mit der (Roll-) Hacke zwischen den Reihen. . .










