Der Temperaturanstieg zum Wochenende verleitet zur frühen Maisaussaat.
Maispflanzen sind Solitärpflanzen wie Rüben, bei denen die Optimierung der Einzelpflanze im Vordergrund steht. Voraussetzung dafür ist deren gleichmäßige Entwicklung, also homogener Feldaufgang und gleicher Standraum. Der Gesamtbestand an Pflanzen je m² richtet sich nach dem Wasserhaushalt des Standortes.
Wann ist der optimale Saatzeitpunkt für den Mais?
Mais verlangt konstante Bodentemperaturen von mindestens 8 bis 10 °C in den oberen 5 cm des Bodens. Bei Bodentemperaturen über 13 °C läuft der Mais bei ausreichender Bodenfeuchte innerhalb von 7 bis 10 Tagen gleichmäßig auf. Dazu muss das Saatkorn in die feuchte Bodenschicht gedrückt werden. Das heißt, zwischen der Saatbettbereitung und der Aussaat darf nicht zu viel Zeit verstreichen, der Saathorizont darf nicht austrocknen. Ein klutiges Saatbett ohne ausreichend Feinerde ist ohnehin verboten.
Lange Auflaufphasen von mehr als 18 Tagen infolge zu früher Saat in den kalten Boden schwächen Vitalität und Triebkraft der jungen. . .



