Unkräuter mit geringen Temperaturansprüchen wie Ausfallraps, Kamille, Stiefmütterchen, Ehrenpreis oder Vogelknöterich und aus tieferen Schichten keimende Unkräuter wie Windenknöterich oder Klettenlabkraut laufen vor dem Mais auf und entwickeln sich bei Temperaturen unter 15 °C schneller als der Mais. Die Unkräuter konkurrieren mit den jungen Maispflanzen um Wasser und Nährstoffe. Die Maiswurzel versucht zudem, den Unkrautwurzeln und deren Ausscheidungen auszuweichen. Dadurch wird der Wurzelraum der Einzelpflanze eingeschränkt. Die Wurzelkonkurrenz beeinträchtigt die Ertragsfähigkeit der Maispflanzen stärker als die oberirdische Konkurrenz. Früh keimende Unkräuter mit geringem Temperaturanspruch und allelopathisch wirkenden Wurzelausscheidungen sind z.B. Kreuzblütler (Senf, Hederich, Raps) oder Korbblütler (Kamille). Diese müssen frühzeitig, spätestens bis zum 2-Blattstadium des Maises (EC 12) bekämpft werden. Um aber der Spätverunkrautung zu begegnen, ist deshalb ein Herbizid-Splitting angebracht. Herbizid-Splitting Anwendungstermine bis zum 3-Blatt-Stadium sind für den Mais verträglicher. Ab dem 4-Blattstadium ändert sich die Oberfläche der Maisblätter. Anstelle der bis. . .
Fulda – Vortragsveranstaltung am 18. November – Einladung und Programm
Schädlinge gefährden den Ackerbau - Ist der Kipppunkt erreicht?









