Die Anbauausdehnung der Leguminosen, auch als Bestandteil von Begrünungen im Herbst, lässt die Belastung mit Krankheiten ansteigen. Mit den angekündigten Niederschlägen wird vor allem westlich der A 7 die Gefährdung der Leguminosen durch Pilzkrankheiten (Schokoladen- und Brennflecken) sowie durch Falschen Mehltau (Peronospora), in spät bestellten Beständen auch mit Echtem Mehltau, steigen.
Der Primärbefall mit Schokoladenflecken (Botrytis fabae) in Bohnen geht von Dauersporen im Boden, an Ernterückständen oder Durchwuchspflanzen, aber auch vom Saatgut aus. Mit braunen kleinen Flecken besprenkelte untere Blätter sind Hinweise auf erste Infektionen. Schon ein Regentag mit nachfolgenden Temperaturen zwischen 15 und 22 °C und hoher Luftfeuchte löst dann Sekundärinfektionen aus, die sich mit weiteren Niederschlägen schnell über die Blätter und Stängel ausbreiten und später auch die Hülsen besiedeln.
Erste Symptome auf unteren Blättern können auch mit Verätzungen bzw. Frostschäden verwechselt werden. Im Unterschied zu den Schokoladenflecken ist auf Verätzungen unter der Lupe kein Pilzrasen zu erkennen. Schokoladenflecken. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


