Viele Partien wurden in diesem Jahr bereits Ende August und Anfang September gerodet. In dieser Phase war es häufig zu warm und Partien sind mit Knollentemperaturen von 20°C und mehr eingelagert worden. Durch die Wärme konnten sich Fäulniserreger rasant ausbreiten.
In diesen Partien findet man aktuell häufig Fusarium-Fäule. Die Wundheilung wurde nach der Einlagerung oftmals durch fehlende Feuchtigkeit verhindert. Durch die häufig zu feuchte Bodenbearbeitung im Frühjahr war eine beschädigungsarme Ernte unter den trockenen Bedingungen bis Mitte September nicht möglich. Die Beschädigung stellt eine Eintrittspforte dar, die von einer durch die Wundheilung geschaffenen „Ersatzschale“ eingeschränkt worden wäre.
Häufig sind die Symptome nicht klar einem Erreger zuzuordnen, da es sich um Mischinfektionen aus Fusarium, Braunfäule oder bakteriellen Erregern handelt. Die Fäulnis kann durch kühle Temperaturen und Trockenheit gestoppt werden, die Verbreitung des Erregers jedoch nicht.
Das bedeutet, dass die Partie durch eine rasche Abkühlung zunächst gerettet werden kann. Da. . .
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