Unbefriedigende Bestände – was steckt dahinter?
Einige Rapsbestände, v.a. Richtung Osten zeigen in diesem Jahr kein zufriedenstellendes Bild. Bei der Betrachtung einzelner Pflanzen fällt auf, dass die Anzahl der Schoten – insbesondere am Haupttrieb – deutlich geringer ausfällt als normal. Häufig sind es < 150 Schoten je Pflanze und weniger als 40 Schoten je Haupttrieb; dazu kommen zahlreiche Fehlstellen und Abschnitte ohne Schoten.
Als erste Erklärung wird häufig der Spätfrost in der Blütezeit genannt – und tatsächlich kann dieser Schäden mit diesem Erscheinungsbild verursachen. Doch eine gründliche Analyse der Pflanzen zeigt: In vielen Fällen ist Frost nicht die alleinige Ursache.
Aufschneiden lohnt sich – was im Stängel steckt
Wer den Rapsstängel der Länge nach von unten nach oben aufschneidet, findet in vielen Beständen braune Fraßgänge sowie – je nach Zeitpunkt der Bonitur – noch aktive Larven im Stängelmark. Die meisten dieser Larven besitzen eine braune Kopfkapsel und sind dem Kohltriebrüssler oder Stängelrüssler zuzuordnen.
Vereinzelt lassen sich auch. . .
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