Kartoffel Info
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Sikkation abhängig vom Stärkegehalt
In nahezu allen Blattnährstoffanalysen in diesem Jahr war Stickstoff gut bis zu hoch versorgt. Vor allem für eine frühe Verwertung reduziert eine hohe N-Konzentration die Stärkeeinlagerung und verzögert somit die Abreife.
Die Stärkegehalte variieren sehr stark in Abhängigkeit der Bestandesentwicklung und des Nachlieferungsvermögens. Deshalb sollte eine Stärkemessung unbedingt vor der geplanten Sikkation durchgeführt werden. Wurde mit der Stickstoffversorgung über das Ziel hinausgeschossen, sind die Bestände noch zu stark im Wuchs oder die Ansätze zu knapp. In diesen Fällen bietet es sich an, die Umverlagerung und somit die Stärkeeinlagerung zu beschleunigen. Damit die Assimilate aus dem Blattapparat in die Knollen verlagert werden, müssen in der Pflanze Auxine gefördert werden. Die Bildung von Auxinen im Blattapparat wird durch die Nährstoffe Bor und Zink unterstützt.
Sikkation abhängig vom Stärkegehalt
In nahezu allen Blattnährstoffanalysen zeigen sich die Bestände in diesem Jahr gut bis zu stark mit Stickstoff versorgt. Vor allem für eine frühe Verwertung reduziert eine hohe N-Konzentration die Stärkeeinlagerung und verzögert somit die Abreife.
Die Stärkegehalte variieren sehr stark von der Bestandsentwicklung und dem Nachlieferungsvermögen. Deshalb sollte eine Stärkemessung unbedingt vor der geplanten Sikkation durchgeführt werden. Wurde mit der Stickstoffversorgung über das Ziel hinausgeschossen, sind die Bestände deshalb noch zu stark im Wuchs oder die Ansätze deshalb zu knapp. In diesen Fällen bietet es sich an, die Umverlagerung und die Stärkeeinlagerung zu beschleunigen. Erreicht werden kann dies durch einen höheren Auxinpegel in der Pflanze und der damit verbundenen Verlagerung von Assimilaten aus dem Blattapparat in die Knollen.
Sikkation
In den letzten Jahren haben sich die Qualitätsanforderungen in der Kartoffelproduktion gewandelt. Die Knollen müssen stabiler, lagerfähiger und im Speisebereich optisch makellos sein. Dahingehend muss sich die Produktion umstellen und mit angepasster Bestandsführung zu den gesetzten Zielen kommen.
Warum brauchen wir eine Sikkation ?
Hauptargument aus der Vergangenheit war die Regulation der Größensortierung. Dieser Ansatz darf in Zukunft nicht mehr ausschlaggebend für die Sikkation sein. Wir müssen unseren Bestand führen und unsere Sorten kennen, müssen wissen wie die Sorte reagiert, wie die Sorte ansetzt und wie viel Stickstoff die Sorte produktiv umsetzen kann.
Ein weiterer Grund ist die Reifeförderung und somit das Erreichen einer schalenfesten Ware. Eine stabile Schale ist eine Grundvoraussetzung für die Lagerung oder die Vermarktung als Speisekartoffel. Denn nur eine schalenfeste Knolle lässt sich lagern, ist widerstandsfähig gegen Krankheitserreger und ist vor unnötigem Wasserverlust
Angepasste Produktionstechnik für den natürlichen reifenden Bestand
Wenn die Bestände regelmäßig zum Zeitpunkt der geplanten Sikkation satt grün im Wuchs stehen und noch keine Anzeichen der Reife haben, muss die Produktionstechnik im Kartoffelanbau ohnehin hinterfragt werden.
Was muss sich in der Produktionstechnik ändern?
Engere Pflanzabstände: Die Knollengröße darf zukünftig nicht mehr Grund der Sikkation sein. Dementsprechend muss die Knollendichte erhöht werden. Ein erster Ansatzpunkt dafür ist der Pflanzabstand. Je enger gepflanzt wird, desto mehr Tochterknollen stehen hinterher pro Quadratmeter (leider nicht immer linear).
Angepasste Pflanzgutgröße: Im Vergleich zu kleineren Sortierungen werden mit Fraktionen von 45/55 mm höhere Knollendichten erreicht. Somit sollten schwach ansetzende Sorten eher in einer größer gebrochenen Sortierung gepflanzt werden. Wenn dies betrieblich umsetzbar ist, können durchaus auch Parteien > 55 mm gepflanzt werden. In Bezug auf Knollenansatz und Triebkraft ist dies eine sehr gute Alternative.
Optimales physiologisches Alter/ optimale Nährstoffversorgung: Die
Sikkation
Sikkation abhängig vom Stärkegehalt
Aufgrund der bedeckten Witterung ist der Stärkegehalt aktuell häufig gering. Allerdings variiert er abhängig von der Bestandsentwicklung und dem Nachlieferungsvermögen stark. Deshalb sollte eine Stärkemessung unbedingt vor der geplanten Sikkation durchgeführt werden.
Wurde mit der Stickstoffversorgung über das Ziel hinausgeschossen, sind die Bestände deshalb noch zu stark im Wuchs oder sind die Ansätze deshalb zu knapp, kann die Umverlagerung und somit die Stärkeeinlagerung beschleunigt werden. Damit die Assimilate aus dem Blattapparat in die Knollen verlagert werden, müssen in der Pflanze Auxine gefördert werden. Die Bildung von Auxinen im Blattapparat wird durch die Nährstoffe Bor und Zink gefördert.
Maßnahme zur Förderung der Stärkeeinlagerung
5 l/ha Bor + 0,5 l/ha Zinkchelat
Eine weitere Möglichkeit, die Umverlagerung der Stauden zu fördern, ist der Einsatz
