Kartoffel Info
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Aktuelle Situation – reifende Bestände, Durchwuchs, Sikkation
Die hohe Temperatursumme des Jahres lässt viele Bestände vorzeitig in die Reife gehen. Ein natürlich reifender Bestand wird wesentlich schneller schalenfest als ein grüner Bestand, der durch die Sikkation dazu bewegt wurde, mit der Schalenbildung zu beginnen. Eine...
Einsatz von Maleinsäure
Auch die Maleinsäure hat wie die cymoxanilhaltigen Fungizide einen negativen log Pow-Wert, heißt die Wasserlöslichkeit ist deutlich höher als die Fettlöslichkeit. Dadurch, dass sich diese Wirkstoffe nicht in Fett lösen, dringen sie auch nicht in eine intakte Wachsschicht ein. Erst mit nachfolgend hoher Luftfeuchtigkeit kann die Wachsschicht aufquellen und diese nicht fettlöslichen Wirkstoffe können aufgenommen werden. Somit haben Applikationen auf eine starke Wachsschicht keine Wirkungsgrade, da der Wirkstoff auf der Wachsschicht bleibt und durch einen nachfolgenden Niederschlag abgewaschen werden kann.
Vor diesem Hintergrund sind die Anwendungsbedingungen der Hersteller nachvollziehbar: keine Anwendung über 25°C, keine Bewässerung innerhalb der nächsten 12-24 Stunden.
Die eingeschränkte Zellteilung durch die Maleinsäure hat nicht nur einen möglichen Minderertrag zur Folge. Durch die eingeschränkte Zellzahl können die angelegten Zellen auch soweit gestreckt werden, dass diese platzen und in der Folge Wachstumsrisse oder hohlherzige Kartoffeln entstehen können.
Kommt es nach der vielerorts ausgeprägten Trockenheit und Hitze aktuell zu besseren Wachstumsbedingungen, müssen diese zuerst ausgenutzt werden, damit sich der Bestand regenerieren kann.
Hohe Keimbereitschaft von Speise- und Veredlungskartoffeln
Viele Parteien werden mit Maleinsäure behandelt, dabei stellt sich jedoch immer die Frage des Behandlungserfolges. In diesem Jahr waren die Bedingungen sehr gut für eine effektive Aufnahmen der Maleinsäure. Hohe Luftfeuchtigkeit => geöffnete Wachsschicht.
Selbst wenn ausreichend Wirkstoff in die Knollen eingelagert wurde, darf nach dem Einsatz der Maleinsäure nur unwesentlich später begast werden, da sich die Wirkmechanismen grundlegend unterscheiden.
Tabelle
Einsatz von Maleinsäure
Maleinsäure hat, genauso wie cymonxanilhaltige Fungizide, einen negativen log Pow-Wert. Das heißt, die Wasserlöslichkeit ist deutlich höher als die Fettlöslichkeit. Dadurch, dass sich Maleinsäure und Cymoxanil nicht in Fett lösen, dringen diese auch nicht in eine intakte Wachsschicht ein. Erst mit nachfolgend hoher Luftfeuchtigkeit kann die Wachsschicht aufquellen und somit können diese nicht fettlöslichen Wirkstoffe aufgenommen werden. Applikationen auf eine starke Wachsschicht haben somit keine Wirkung, da der Wirkstoff nicht von der Pflanze aufgenommen werden kann.
Vor diesem Hintergrund sind die Anwendungsbedingungen der Hersteller nachvollziehbar: keine Anwendung über 25 °C, keine Bewässerung innerhalb der nächsten 12-24 h.
Der Zeitpunkt der Maleinsäuremaßnahme sollte gut geplant werden. Kommt es nach der vielerorts ausgeprägten Trockenheit und Hitze aktuell zu besseren Wachstumsbedingungen, müssen diese zuerst ausgenutzt werden.
Keimbereitschaft von Speise- und Veredlungskartoffeln
Die Bodentemperaturen im August und Anfang September lagen häufig über denen des Vorjahres. Trotzdem liegt die Temperatursumme in der Vegetation unter den Vorjahren, was zunächst eine ordentliche Keimruhe erwarten lässt. Zeitweise hohe Temperaturen im Damm und Trockenheit lassen die Knollen zügig altern.
Viele Parteien werden mit Maleinsäure behandelt, dabei stellt sich jedoch immer die Frage des Behandlungserfolges. In diesem Jahr waren die Bedingungen sehr gut für eine effektive Aufnahmen der Maleinsäure. Hohe Luftfeuchtigkeit => geöffnete Wachsschicht.
Selbst wenn ausreichend Wirkstoff in die Knollen eingelagert wurde, darf nach dem Einsatz der Maleinsäure nur unwesentlich später begast werden. Das sich die Wirkmechanismen Grundlegend unterscheiden.
Tabelle
Einsatz von Maleinsäuren
Auch die Maleinsäure hat wie die cymoxanilhaltigen Fungizide einen negativen log-Pow-Wert, heißt die Wasserlöslichkeit ist deutlich höher als die Fettlöslichkeit. Dadurch, dass sich diese Wirkstoffe nicht in Fett lösen, dringen diese auch nicht in eine intakte Wachsschicht ein.
Erst mit nachfolgend hoher Luftfeuchtigkeit kann die Wachsschicht aufquellen und somit können diese nicht fettlöslichen Wirkstoffe aufgenommen werden. Somit haben Applikationen auf eine starke Wachsschicht keine Wirkungsgrade, da der Wirkstoff auf der Wachsschicht bleibt und durch einen nachfolgenden Niederschlag abgewaschen werden kann.
Vor diesem Hintergrund sind die Anwendungsbedingungen der Hersteller nachvollziehbar: keine Anwendung über 25 °C, keine Bewässerung innerhalb der nächsten 12-24 h.
Die eingeschränkte Zellteilung durch die Maleinsäure hat nicht nur einen möglichen Minderertrag zur Folge. Durch die eingeschränkte Zellzahl können die angelegten Zellen auch soweit gestreckt werden, dass diese
