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Knappe Kaliumversorgung bewahrheitet sich in den Knollenproben

Knappe Kaliumversorgung bewahrheitet sich in den Knollenproben

Die in den Blattanalysen gemessenen knappen Kaliumgehalte sind aktuell häufig auch in den Knollen zu finden. Die Kalium-Knollenkonzentration sollte bei mindestens 1,8 % TS liegen. Für eine gute Lagerqualität sollte der Wert bei 2 % oder darüber liegen. Werden diese Werte in der Knolle nicht erreicht, ist mit verstärkten Qualitätsproblemen zu rechnen. Die Beschädigungsempfindlichkeit der Knollen sowie die Neigung zu Schwarz-/Blaufleckigkeit sind erhöht. Die Backfarben im Verarbeitungsbereich sind schlechter, die Lagerverluste höher und die Fäulnisgefahr steigt. Diese Probleme werden verstärkt, wenn zu einer schwachen Kaliumversorgung eine hohe Stickstoffversorgung kommt. Die N-Konzentration in den Knollen sollte bei 1,2 %/TS oder darunter liegen. Häufig sind vor allem in kritischen Partien Konzentrationen von 1,4 %/TS oder höher zu messen.
Knollenanalysen von eingelagerten Kartoffeln geben einen Rückschluss darauf, wie die einzelnen Partien gelagert und im Anschluss vermarktet werden sollten.

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Knappe Kaliumversorgung bewahrheitet sich in den Knollenproben

Grundnährstoffversorgung

Bei kaum einer Kultur sind die Auswirkungen einer unzureichenden Grundnährstoffversorgung so gravierend, wie dies bei der Kartoffel der Fall ist. Neben dem Ertragseinfluss spielt bei der Kartoffel insbesondere der qualitative Einfluss der Grundnährstoffversorgung eine entscheidende Rolle. Aufgrund ohnehin zunehmender Herausforderungen bei der Erzeugung qualitativ hochwertiger Kartoffeln, darf kein zusätzliches Problem in der Produktion durch ein Nährstoffdefizit entstehen.
Viele Nährelemente, wie das Kalium und das Magnesium, werden linear zum Trockensubstanzertrag aufgenommen. Hingegen kann der Phosphor- und Stickstoffgehalt in den Knollen ohne Ertragsverluste mit zunehmendem TS-Gehalt abnehmen. Somit flacht die Phosphor- und Stickstoffentzugskurve mit steigendem Trockensubstanzertrag ab. Rein aus dieser Tatsache wirkt sich vor allem die Stickstoffversorgung in den wenigsten Fällen ertragsbegrenzend aus. Die Kalium- und Magnesiumversorgung dagegen häufig. Bei Phosphor kommt es weniger auf die absolut gedüngte Menge an, vielmehr auf die Effizienz der eingesetzten Nährstoffmenge.

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