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Phosphor – Steigerung der Effizienz

Phosphor – Steigerung der Effizienz

Grundsätzlich ist das P-Aneignungsvermögen der Kartoffel im Vergleich zu vielen Winterungen gut. Die Kartoffel wächst überwiegend bei warmen Bodentemperaturen, wodurch die P-Aufnahme begünstigt wird.
Allerdings war das vergangene Frühjahr zu Beginn deutschlandweit kühl, sodass die Vegetation auch im Mai oft nur zögerlich in Gang kam und auch viele Kartoffelbestände eine verzögerte Jugendentwicklung hatten. In Kombination mit den teilweise intensiven Niederschlägen kam es regelmäßig zu Versorgungsengpässen bei der P-Aufnahme. Somit war der ertragsbegrenzende Faktor der Kartoffelproduktion in der Vergangenheit in vielen Fällen das Phosphat.

Wieso kommt es zu geringer P-Aufnahme?

• Kühle Witterung in der Jugendentwicklung

• Schlechte Bodenstruktur

• pH-Wert zu hoch

• Position des P-Düngers (band, breit oder vor dem Pflug)

Wie kann die Verfügbarkeit gesteigert werden?

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Phosphor – Steigerung der Effizienz

Stickstoff als Ursache vieler Qualitätsprobleme

Nach der vergangenen Saison sind viel Partien negativ aufgefallen. Speisekartoffeln haben vermehrt Probleme mit Druckstellen, Beschädigungen oder Fäulnis. In der Verarbeitungsware sind schlechte Backfarben aktuell überregional ein großes Problem.
Häufig liegt die Ursache an einer überhöhten N-Konzentration in den Knollen. Ausreichende Feuchtigkeit in der gesamten Saison führten zu idealen Mineralisationsbedingungen. Durch die häufig bedeckte Witterung wurde zudem der N-Abbau in der Pflanze reduziert. Die daraus resultierende hohe N-Konzentration fällt aktuell in sehr vielen Knollennährstoffanalysen auf.
Daher gilt es, die N-Kalkulation zu Kartoffel genauer zu betrachten und die Nachlieferungen des Bodens besser mit einzubeziehen.
Wie viel Stickstoff braucht die Kartoffel?
Der Stickstoffbedarf der Kartoffel richtet sich nach dem Entzug durch die Knollen und dem Bedarf für die Ausbildung des Blattapparates. Dabei liegt der N-Entzug eines durchschnittlichen Kartoffelkrauts einer Speisekartoffel bei etwa 100 kg/N ha, für Verarbeitungskartoffeln bei 120 kg/N ha.

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