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Einarbeiten von Zwischenfrüchten

Einarbeiten von Zwischenfrüchten

Durch die geringen Temperaturen im September und Oktober haben sich Zwischenfruchtbestände in diesem Herbst häufig nur zögerlich entwickelt. Ein Überwachsen ist trotz weiterem Wachstum nicht zu befürchten. Eine Einarbeitung vor Weihnachten ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll.
Um die Ziele des Zwischenfruchtanbaus vor Kartoffeln zu verfolgen, werden viele Zwischenfruchtbestände zu Kartoffeln verhältnismäßig spät gesät. Infolgedessen sind die Bestände jetzt noch sehr jung. Eine junge Zwischenfrucht enthält noch viel Zucker und leicht umsetzbare Stickstoffverbindungen.
Werden diese Zwischenfrüchte jetzt gemulcht, oder in den Boden eingearbeitet, mineralisiert der darin enthaltene Stickstoff schnell durch. Bleibt die Witterung mild mit vereinzelten Niederschlägen, wird der gesamte in der Zwischenfrucht gespeicherte Stickstoff umgesetzt.

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Einarbeiten von Zwischenfrüchten

Unkrautbekämpfung unter trockenen Bedingungen

Die vergangenen beiden Jahre waren im Frühjahr häufig zu nass, sodass sich die Pflanzung sogar bis in den Juni hineinzog. Vorteil der Niederschläge im Frühjahr war die dadurch gute Herbizidwirkung. In dieser Saison finden wir jedoch deutschlandweit eine komplett andere Ausgangssituation. Die ausgeprägte Trockenheit der letzten Wochen und die geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit der nächsten Tage machen die Herbizidanwendung in diesem Jahr zur Herausforderung.
Nach den diversen Problemen der letzten Jahre mit Nässe, Qualitätsproblemen, schlechten Backfarben, Fäulnis und diversen Krankheiten sollte man meinen, dass die Unkrautbekämpfung in Kartoffeln nicht unser größtes Problem ist. Wenn dann jedoch die Bedingungen zur Herbizidanwendung nicht passen, Unkräuter durchgehen und im Nachauflauf nachbehandelt werden müssen, wird schnell wieder die Bedeutung der Herbizid-Vorauflaufbehandlung deutlich.

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Stickstoff als Ursache vieler Qualitätsprobleme

Nach der vergangenen Saison sind viel Partien negativ aufgefallen. Speisekartoffeln haben vermehrt Probleme mit Druckstellen, Beschädigungen oder Fäulnis. In der Verarbeitungsware sind schlechte Backfarben aktuell überregional ein großes Problem.
Häufig liegt die Ursache an einer überhöhten N-Konzentration in den Knollen. Ausreichende Feuchtigkeit in der gesamten Saison führten zu idealen Mineralisationsbedingungen. Durch die häufig bedeckte Witterung wurde zudem der N-Abbau in der Pflanze reduziert. Die daraus resultierende hohe N-Konzentration fällt aktuell in sehr vielen Knollennährstoffanalysen auf.
Daher gilt es, die N-Kalkulation zu Kartoffel genauer zu betrachten und die Nachlieferungen des Bodens besser mit einzubeziehen.
Wie viel Stickstoff braucht die Kartoffel?
Der Stickstoffbedarf der Kartoffel richtet sich nach dem Entzug durch die Knollen und dem Bedarf für die Ausbildung des Blattapparates. Dabei liegt der N-Entzug eines durchschnittlichen Kartoffelkrauts einer Speisekartoffel bei etwa 100 kg/N ha, für Verarbeitungskartoffeln bei 120 kg/N ha.

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Einarbeiten von Zwischenfrüchten

Einarbeiten von Zwischenfrüchten

In einigen Regionen scheinen die Verhältnisse aktuell ideal, um Zwischenfrüchte einzuarbeiten. Doch der Schein trügt, wenn man sich die aktuellen Bodentemperaturen anschaut, die vielerorts noch über 10 °C liegen, auch wenn die Nachttemperaturen im tiefen einstelligen Bereich oder nahe dem Gefrierpunkt sind.
Um die Ziele des Zwischenfruchtanbaus vor Kartoffeln zu verfolgen, werden viele Zwischenfruchtbestände zu Kartoffeln verhältnismäßig spät gesät. Infolgedessen sind die Bestände jetzt noch sehr jung. Eine junge Zwischenfrucht enthält noch viel Zucker und leicht umsetzbare Stickstoffverbindungen.
Werden diese Zwischenfrüchte jetzt gemulcht oder in den noch relativ warmen Boden eingearbeitet, mineralisiert der darin enthaltene Stickstoff schnell durch. Bleibt die Witterung mild mit vereinzelten Niederschlägen, wird der gesamte in der Zwischenfrucht gespeicherte Stickstoff umgesetzt. Dieser kann durch Winterniederschläge ausgewaschen werden oder steht dem Kartoffelbestand früh in der Jugendentwicklung als Nitrat zur Verfügung und kann somit den Knollenansatz reduzieren.
Werden die nächsten Tage jedoch kälter und die Bodentemperatur sinkt nachhaltig unter 5°C, kommt die mikrobielle Aktivität im Boden zum Erliegen, somit findet auch

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Drahtwurmbekämpfung

Die Ursachen für einen Drahtwurmbefall sind vielfältig, nicht in jedem Jahr treten Schäden durch die Larve des Schnellkäfers auf. Diese Larven werden im Boden von Wurzelausscheidungen in Form von CO2 angezogen. Primär fressen sie unter trockenen Bedingungen auf leichteren Standorten zuerst Pflanzenwurzeln, anschließend weichen sie auf weitere Feuchtigkeitsquellen bspw. Kartoffelknollen aus. In Jahren mit ausreichend und gleichmäßig verteilten Niederschlägen ist mit geringerem Drahtwurmbefall an den Knollen zu rechnen.
Die Befallshäufigkeit und das Ausmaß des Schadens variieren regional sehr stark. Vermehrt sind Drahtwurmschäden in Kartoffelfruchtfolgen mit intensivem Zwischenfruchtanbau zu beobachten. Dabei stechen vor allem Zwischenfrüchte mit einem hohen Anteil an Gräsern/Ausfallgetreide oder Zwischenfrüchte, die lange stehen und stark verholzen, hervor.

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