Die Niederschläge im Sommer und in den letzten Wochen führten vielfach zur Verlagerung von freiem Kalk aus der Krume. Verbreitet wurde dadurch die Neigung zum Verschlämmen verstärkt. Von außen ist das zu erkennen an der gegen das Licht gesehen glänzigen, oft auch silbrig glänzenden Bodenoberfläche, die durch das Aneinanderhaften der Bodenpartikel entsteht. Dagegen trägt die Ca-Brücke zwischen den Bodenpartikeln zu einer strukturierten, dadurch glanzlosen Bodenoberfläche bei.
Den Struktureffekt von Kalk können Sie testen, indem Sie (Brannt-) Kalkkörner auf dem verschlämmten Boden verteilen. Diese bewirken, dass sich Krümel bilden.
Zur Absicherung können sie den pH in den oberen 10 cm und in den 20 cm darunter untersuchen lassen. Liegt dieser unter pH 6,7 auf tonigen, unter pH 6,1 auf lehmigen bzw. unter 5,8 auf sandigen Böden, ist es angebracht bis zum Frühjahr eine Kopfkalkung zu allen Früchten vorzunehmen, um
die Bodenoberfläche zu stabilisieren,
den Ca-Bedarf der. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


