In der vergangenen Saison kam es im Frühjahr nach dem Pflanzen, vor dem Feldaufgang, häufig zu einer ausgeprägten Trockenheit. Dies ist ein Trend, der sich durch die Klimaveränderung abzeichnet, mit längeren Phasen konstant trockener Witterung und Phasen mit verstärktem Niederschlag. Dies muss zu einem Umdenken bei der Herbizidstrategie in Kartoffeln führen. Häufig haben die bewährten Herbizidstrategien unter trockenen Bedingungen nicht zufriedenstellend funktioniert. Die Nachauflaufbehandlungen hatten in der vergangenen Saison häufig nur eine mäßige Wirkung und führten aufgrund der kalten Nachttemperaturen zu massiven Herbizidschäden.
Trotz der Probleme der letzten Jahre, wie Nässe, Qualitätsmängel, Fäulnis und Krankheitsdruck, bleibt die Unkrautbekämpfung in Kartoffeln ein entscheidender Erfolgsfaktor. Sobald die Bedingungen für eine sichere Herbizidwirkung nicht passen und Unkräuter durchgehen, wird schnell klar, wie wichtig eine zuverlässige Herbizidstrategie ist.
Da in vielen Betrieben mit fertig aufgebautem Damm gepflanzt wird, sind mechanische Maßnahmen meist nur begrenzt möglich. Umso wichtiger ist es, die verfügbaren Wirkstoffe im. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


