Bei kaum einer Kultur sind die Auswirkungen einer unzureichenden Grundnährstoffversorgung so gravierend, wie dies bei der Kartoffel der Fall ist. Neben dem Ertragseinfluss spielt bei der Kartoffel insbesondere der qualitative Einfluss der Grundnährstoffversorgung eine entscheidende Rolle. Aufgrund ohnehin zunehmender Herausforderungen bei der Erzeugung qualitativ hochwertiger Kartoffeln, darf kein zusätzliches Problem in der Produktion durch ein Nährstoffdefizit entstehen.
Viele Nährelemente, wie das Kalium und das Magnesium, werden linear zum Trockensubstanzertrag aufgenommen. Hingegen kann der Phosphor- und Stickstoffgehalt in den Knollen ohne Ertragsverluste mit zunehmendem TS-Gehalt abnehmen. Somit flacht die Phosphor- und Stickstoffentzugskurve mit steigendem Trockensubstanzertrag ab. Rein aus dieser Tatsache wirkt sich vor allem die Stickstoffversorgung in den wenigsten Fällen ertragsbegrenzend aus. Die Kalium- und Magnesiumversorgung dagegen häufig. Bei Phosphor kommt es weniger auf die absolut gedüngte Menge an, vielmehr auf die Effizienz der eingesetzten Nährstoffmenge. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


