Qualitätsprobleme erschweren zunehmend die Kartoffelvermarktung. Im Speisekartoffelbereich leidet zunehmend die Optik. Drahtwürmer, Rhizoctonia, Schorf, Fusarium etc. waren in allen Anbauregionen verstärkt vorhanden. Dies führt nun zu hohen zweistelligen Abzügen und endet nicht selten darin, dass die Partien nicht als Speisekartoffeln vermarktet werden können.
In der Verarbeitung häufen sich schwache Unterwassergewichte und/oder schlechte Backfarben. Gründe sind die vorzeitige Abreife früh gepflanzter Bestände, oder eine zu hohe N-Konzentration in den Knollen aufgrund starker Nachlieferung durch die Niederschläge Anfang August. Trifft diese hohe N-Versorgung dann auf eine schwache K-Konzentration, wie in diesem Jahr häufig festgestellt wurde, kommt es zu nicht vermarktungsfähigen Qualitäten.
Ein entscheidender Nährstoff, der in der Praxis immer mit Bestandesvitalität und somit Ertrags- und Qualitätseffekten korreliert, ist das Phosphat. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


