Qualitätsprobleme erschweren zunehmend die Kartoffelvermarktung. Im Speisekartoffelbereich leidet zunehmend die Optik. Drahtwürmer, Rhizoctonia, Schorf, Fusarium etc. waren in allen Anbauregionen verstärkt vorhanden. Dies führt nun zu hohen zweistelligen Abzügen und endet nicht selten darin, dass die Partien nicht als Speisekartoffeln vermarktet werden können.
In der Verarbeitung häufen sich schwache Unterwassergewichte und/oder schlechte Backfarben. Gründe sind die vorzeitige Abreife früh gepflanzter Bestände, oder eine zu hohe N-Konzentration in den Knollen aufgrund starker Nachlieferung durch die Niederschläge Anfang August. Trifft diese hohe N-Versorgung dann auf eine schwache K-Konzentration, wie in diesem Jahr häufig festgestellt wurde, kommt es zu. . .
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