In einer Fruchtfolge mit Winterung und Sommerung, Blattfrucht und Halmfrucht lassen sich Problemunkräuter wie Ackerfuchsschwanz leichter eindämmen als in reinen Winterungsfruchtfolgen mit Raps und Getreide.
Auf Problemstandorten (häufig frühere Grünlandstandorte, oft schon vor 50 Jahren) fahren wir allein mit Herbiziden an die Wand. Vor allem müssen wir versuchen die Samenbank im Boden zwischen Ernte und Neubestellung zu verringern und den Neueintrag von Samen zu verhindern. Dazu ist die Bearbeitung des Bodens notwendig und vor allem muss genug Zeit zur Verfügung stehen. Diese ist durch die Einschaltung von Sommerungen eher gewährleistet.
Auf Standorten, die in den letzten 20 Jahren alle 3 Jahre Raps angebaut haben, müssen wir in Zukunft den Rapsanteil auf 20 % beschränken:
Nach Raps 2 x Getreide einplanen, wenn Zuckerrüben als Sommerung vorgesehen sind, um den Altrapsanteil in den Zuckerrüben zu reduzieren. Der Weizen nach Zuckerrüben reift auf den Zuckerrübenstandorten heute rechtzeitig ab, um Raps nachbauen zu können.
Sind dagegen Mais oder Leguminosen als Sommerung vorgesehen, ist es sinnvoller nach Raps nur einmal Getreide anzubauen, dafür nach der Sommerung zweimal Getreide.
Wie können die Abläufe in Fruchtfolgen mit Raps – Getreide – Getreide – Zuckerrüben – Getreide bzw. Raps – Getreide – Mais/ Leguminosen – Getreide – Getreide gestaltet werden?






